Schraubensicherung

Feststellschraube

Schraubensicherung bedeutet Maßnahmen, die ein unbeabsichtigtes Lösen oder Lösen einer Schraubverbindung durch äußere Einflüsse verhindern (z.B. Schraubensicherungen sind eine starke Alternative zu mechanischen Verriegelungen. Übersicht Schraubensicherungen: Wie kann eine Schraube gegen Lösen (z.B.

Keilsicherungsscheiben) oder Verlieren (z.B. Kunststoffring) gesichert werden? Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Schraubensicherung" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen.

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Schraubensicherung bedeutet Massnahmen, die ein unbeabsichtigtes Öffnen oder Öffnen einer Verschraubung durch äussere Einwirkungen ( (z.B. Vibrationen, Rost, Setzen der Verschraubung ) und damit den Wegfall der Spannkraft als Funktionsprinzip der Verschraubung vermeiden. Gerade in der Großserienfertigung bedeutet Schraubverriegelung einen Mehraufwand an Werkstoff, Logik, Montage sowie die Gefahr der Nichtmontage oder Fehlerhaftigkeit der Schraubverriegelung selbst oder des Montagergebnisses.

Deshalb ist es das Bestreben jeder Schraubverbindung, weitere Sicherheitsmaßnahmen so weit wie möglich zu vermeiden. Wichtige Verschraubungen, die hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen, schwer oder gar nicht sichtbar sind oder ungünstiger Belastung unterliegen, werden unter Beachtung der Umweltbedingungen bemessen. Im Falle von Unklarheiten oder Nichtbeachtung der erforderlichen minimalen Klemmlängen von Verschraubungen oder unklarer Umweltbedingungen sind Schraubverriegelungen weiterhin gebräuchlich oder sinnvoll.

Als Beispiel für eine unsachgemäß konstruierte Verschraubung ist die Montage von Aluminium-Kotflügeln an Stahlrahmen von Zweirädern zu nennen. Dabei wird die Schraubenklemmkraft im Laufe der Zeit durch das Strömen von Aluminium und durch korrodierende elektromagnetische Einwirkungen eliminiert. Der Schraubanschluss löst sich und das Loch im Aluminiumkotflügel wird durch die Schwingungen während der Arbeit herausgeschlagen.

Unter dynamischer Belastung, besonders rechtwinklig zur Bolzenachse (Querkraft), lockern sich Schraubverbindungen. Die primäre Lösung für diesen Bauteilausfall ist die richtige Ausführung der Verschraubung. Das Grundprinzip im Maschinen- und Anlagenbau ist: Verschraubungen mit höherfesten Verschraubungen und Nieten. Sie sind nur dann aussagekräftig, wenn sie ausreichend festgezogen werden können (umfangreiche Nutzung der Schraubenfestigkeit) und keine plastische Verformung der eingespannten Teile (Grenzflächenpressung).

Wo dies nicht möglich ist, können niederfeste Schraubverbindungen durch Kleben, durch eigens geformte Mutter mit Kunststoffeinsätzen (selbstsichernde Muttern), durch Kronenmutter mit Federstecker oder durch Verdrahtung (Drahtsicherung) abgesichert werden. Die Verriegelung von Verschraubungen in Aluminiumbauteilen kann z.B. durch die Verwendung von selbstsichernden Gewindeeinsätzen oder Sondergewinden erfolgen.

Ein aufwendiger Sonderfall ist die Ausführung des Gewindes der Fixiermutter als rechtes und des entsprechenden Gewindes der Sicherungsmutter an der Spindel als linkes Ende. Bei hochfesten Schraubverbindungen gibt es nur wenige zusätzliche Sicherungsmöglichkeiten, wenn die Nutzung der Schraubenkraft und die damit verbundene hohe Vorspannung nicht zum gewünschten Ergebnis führt:

Die Bemessung, die Bemessung und auch der Nachweise von Schraubenverbindungen erfolgen grundsätzlich wie nachfolgend beschrieben bei der Vorspannkraftermittlung: Die Bemessung der Vorspannkraft: Bestimmung oder Schätzung der Reibungswerte durch Schmieren der Verschraubung vor dem Anzug, um das sogenannte Anzugsmoment der Verschraubung zu ermitteln. In der ersten so genannten Auslegungsberechnung kann die Baugröße bzw. der Durchmesser der Verschraubung grob aus der Vorspannung und dem Reibungskoeffizienten über die axiale Betriebsbelastung sowie das benötigte Anziehdrehmoment der Verschraubung errechnet werden.

Einstellung ist das "Abquetschen" bzw. Abflachen von "Berggipfeln" der bestehenden Oberflächenrauhigkeit bzw. Flexibilität der verstrebten Materialien durch die beim Festziehen der Verschraubung eingebrachte Spannkraft. Besonders bei weicheren Materialien, z.B. Dichtringen, kann dieser Einfluss dazu beitragen, die Federvorspannung und damit die Effektivität der Verschraubung nach einer kurzen Betriebszeit zu beseitigen.

Das so genannte Losdrehmoment und die zum Losdrehen (Lösen) der Verschraubung erforderliche Krafteinwirkung werden ebenfalls mitberücksichtigt. Anschliessend wird das Verschraubungsverhalten im vorgesehenen Temperatureinsatzbereich der verwendeten Materialien anhand der Montagesituation erprobt. Die unterschiedlichen Verhaltensweisen der verwendeten Materialien, z.B. thermische Ausdehnung, werden mitberücksichtigt. Schließlich ist die Ermüdungsfestigkeit der Verschraubung einschließlich der zu verbindenden Bauteile grundsätzlich nachzuweisen.

Im Regelfall ergeben sich folgende Rahmenbedingungen bei der Bemessung: 1: Verschraubungen werden nur vorgespannt, wobei auch Querbeanspruchungen (Kräfte, die zum Verrutschen oder Scheren der Verschraubung führen) als Betriebsbelastung über den Reibungskoeffizienten mitberücksichtigt werden müssen. Im Regelfall ist das wiederholte Festziehen und Lockern einer Verschraubung in einer weiteren Nachweisberechnung zu berücksicht.

Zu diesem Zweck wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass bei hochbeanspruchten Verschraubungen alle Verschraubungen und Verriegelungselemente durch neue, ungenutzte Komponenten ersetzt werden müssen. Die Anzugsmomente der Verschraubung sind nach der Installation gleich. Ein Überdrehen oder absichtliches Überschreiten des vorgeschriebenen Anzugsdrehmoments bei der Installation findet nicht statt. Der Zusammenbau wird mit standardisierten Werkzeugen durchgeführt.

Schraubverschlüsse sind in der Regel kraft- (z.B. Federringe, Federscheiben), form- (z.B. Schließbleche mit Laschen, Rippenscheiben) oder materialschlüssig (z.B. Schraubverschlusslack, Kleber).

Schraubverriegelungen sind so konzipiert, dass sie einen minimalen Vorspannkraftverlust durch Abbinden und Dehnen ( "Lockern") und dynamische Beanspruchung (Gefahr des teilweisen oder völligen Lösens) aufrechterhalten. Schraubverschlüsse können in folgende Kategorien eingeteilt werden: Löseschutz: Verhinderung des Herabfallens der Spannkraft (z.B. Kleber, Rippenschrauben). Verlustsicherung: Vermeidet das Ablösen von Elementen der Verschraubung und das Zerfallen der Verschraubung.

Der Vorspannkraftwert der Verschraubung als Wirkkraft darf nicht eingehalten werden. Auch in der Anwendung werden Schraubverschlüsse nach folgender Kategorie unterschieden: selbsthemmende oder selbsthemmende Schraubverschlüsse zur Erhaltung der Vorspannung: ineffektive Schraubverschlüsse als Verlustschutz: Splint, Die nachfolgenden Maschinenteile haben sich unter gewissen Voraussetzungen als unwirksam für die Erhaltung der Federvorspannung einer Verschraubung erweisen.

Eine Verriegelung mit einer anderen Überwurfmutter (Kontermutter) ist nur dann zweckmäßig, wenn die Kräfte zwischen den Überwurfmuttern wesentlich höher sind als die Vorspannkräfte in der zu erzeugenden Verbindungsstelle. Die Schwingungen am Flugzeug sind sehr hoch, deshalb müssen alle Verschraubungen befestigt werden. Durch ein Sicherheitsloch im Kopf der Schraube wird ein Kabel eingezogen und die beiden gleich lang gezogenen Kabelenden werden an einem Fixpunkt oder einem zweiten Kopf durch ein Sicherheitsloch gedreht und an den beiden Seiten wieder verdreht.

Herkömmliche Schraubverschlüsse aus dem Bereich des Maschinenbaus können nicht für elektrische Anschlüsse verwendet werden. Mit einer herkömmlichen Verschraubung und einer Schraubverriegelung über einen längeren Zeitabschnitt ist die Schaffung einer sicheren Kontaktfläche nicht möglich. Diese sind hakenförmig und schädigen beim Loslassen die Untergründe.

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