Armaturenhersteller Bad

Hersteller von Badezimmerarmaturen

Wer gerne etwas mehr für exklusive Armaturen ausgibt - und sich nicht scheut, das Bad mit ein paar echten Schmuckstücken zu teilen. Hansgrohe ist wie Grohe ein weltweit agierender Armaturenhersteller. Einige davon sind reine Vertriebsgesellschaften und keine Armaturenhersteller im eigentlichen Sinne. Der Armaturenhersteller Dornbracht "Wir wollen das Bad digitalisieren". Die Bad- und Küchenarmaturenfabrik Kludi hat eine lange Tradition.

Marken-Philosophie als Schlüsselfaktor

Der Mendener. Unter der Leitung des ehemaligen Grohe-Chefs Peter Körfer-Schün setzt der Armaturenhersteller Cludi aus dem Mendener Land eine neue Marken-Strategie um. Die Bad- und Küchenarmaturenfabrik KLAUDI hat eine lange Geschichte. Das 1926 in der Mendener Innenstadt gegründete mittelständische Unternehmen mit rund tausend Mitarbeitern, von denen mehrere hundert am Hauptsitz im Sauerland arbeiten, will sich nun umstellen.

Oder, wie Peter Körfer-Schün sagt: "Die ganze Industrie hat sich in den vergangenen zehn Jahren drastisch verändert", sagt der Szenekenner. Hätte sich Kludi in der jüngsten Zeit gut geschlagen, hätte sich der Eigentümer und Enkel des Gründers, Franz Scheffer, wahrscheinlich nicht mit dem ehemaligen Grohe-Vorstand im vergangenen Sommer in Verbindung gesetzt. Zumindest nicht mit der Aufforderung, sich in einem Beratungsgremium zu beteiligen, um dem Betrieb neue Impulse zu geben.

Noch wird Körfer-Schün oft als "Herr Grohe" bezeichne. Von 1991 bis 2004 war der Firmenchef 13 Jahre lang beim Industriegiganten, der sich damals noch größtenteils in Familienbesitz war. Mit seiner Marken-Philosophie hat er die ehemalige Friedrich Grøhe AG aus Hemer auf Wachstumskurs gebracht, um im internationalen Wettbewerb zu überleben.

Im Jahr 2004 zog er sich mit dem Eintritt der Anleger in die heutige Gesellschaft zurück. Zuerst wechselt er in den Verwaltungsrat, später verabschiedet er sich vom Unternehemen. Nach wie vor ist Körfer-Schün begeistert von der großen Freiheit, die ihm die Eigentümer für die erfolgreiche Umsetzung seiner Markenpolitik gegeben haben.

Das soll für den kleinen Industrie-Nachbarn Kludi in der Mendener Innenstadt so sein. Körfer-Schün ist seit Anfang September bei Kludi im Einsatz und erarbeitet einen Konzept für die ersten hundert Tage und eine neue Dynamik für die kommenden Jahre. "Der Kludi ist ein Fachmann mit einer langen Geschichte.

"Was das bedeutet, demonstriert das Unter-nehmen ab heute auf der weltgrößten Messe ISH in Frankfurt - und dort wird die Marken-Philosophie zum ersten Mal unter Beweis gestellt. Vielmehr sehen Körfer-Schün in der konsequenten Spezialisierung als Armaturenhersteller Chancen für das in Menden ansässige Unter-nehmen. "Der neue Slogan der Marke Kludi - Wasser in Perfektion".

"Dies ist unsere Pflicht, intern wie extern", sagt Körfer-Schün. Der Chefstratege Kludi, der nach den ersten hundert Tagen noch keine Produktionsprozesse umgestellt hat. In jedem Falle bleibt der Ort für F&E erhalten. Nie war es ein Qualitätsproblem, sondern die fehlende Vorstellung von Kludi als interessanten Lieferanten auf dem heimischen Markt.

"Kludis Potential wird unterschätzt", sagt Körfer-Schün. Für Kludi wäre es ein wenig wie ein Geburtstagsgeschenk, wenn der erste Tag der Messe wie geplant verlaufen würde. Für die Gestaltung des neuen Firmenlogos hat Körfer-Schün den Star-Designer Peter Schmidt aus Hamburg gewonnen. Die Körfer-Schün erklärt offen ihr Wachstumsziel. Körfer-Schün sieht das Digitalisierungsthema als überschätzt an, wenn es um die Wasserversorgung im Haus geht.

Auch bei den Bad-Komplettlösungen, auf die Körfer-Schün in Hemer an seinem ehemaligen Arbeitsplatz größten Wert legte, gibt es aus Sicht von Kludi eine Umkehrung: "Die Menschen wollen ihr eigenes Konzept aussuchen. Die Spülsteine von Fa. x, die Armaturen von Fa. y. "Das ist keine Wende, sondern der Gegensatz zwischen dem Giganten Grohe und dem traditionsreichen Kludi.

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